Bei dem Jugendschiff handelt es sich um ein umgebautes Minenjagdboot der Lindauklasse 331. Die ehemalige Flensburg lief 1959 bei der Werft Burmeister, Bremen-Burg, vom Stapel und gehörte zum 4.Minensuchgeschwader in Wilhelmshaven. Aufgrund ihrer früheren Funktionsbestimmung wurde die ehemalige Flensburg komplett aus Holz gebaut; alle verwendeten Metalle an Bord waren a-agnetische Metalle wie Kupfer, Messing, VA, Aluminium usw.


Weitere technische Daten der ehemaligen Flensburg: Wasserverdrängung: 465 t; Leistung: 4000 PS; Geschwindigkeit: über 15 kn; Besatzung 43, Bewaffnung:
1 Geschütz 40 mm, Länge: 48 m; Breite: 8 m

Im Jahr 1995 übernahm der Trägerverein
„Offene Jugendarbeit Ruhrort e.V.“
von der deutschen Bundesmarine das demilitarisierte Boot und baute es zu einem schwimmenden Jugendtreff um.

Heute verfügt das Boot über zwei großzügig gestaltete Gruppenräume, einer Kombüse und einer gemütlichen „Operationszentrale“ mit eigener Pentry.
Toilettenanlagen und Heizung sind an Bord.